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Gute Zukunftsaussichten für Standort Deutschland?

Am 07. August trifft die Meldung über den Insolvenzantrag der Leo Computer ein.  Damit steht innerhalb kürzester Zeit beim zweiten Deutschen Computerhersteller der Insolvenzverwalter vor der Tür.

 

Noch bevor die heißentbrannte Diskussion über die finanzielle Absicherung der Gewährleistungen bei MAXDATA abgeschlossen ist müssen sich Marktteilnehmer, Kunden wie Handel, mit dem nächsten in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Hersteller auseinandersetzen. Doch man darf bei der ganzen Diskussion, wie Sie in Distributionskreisen geführt werden nicht vergessen, dass es um Schicksale von Mitarbeiter geht, deren Existenzen bedroht sein könnten.

 

Vom Regen in die Traufe?

Bei Mitarbeiter die kurz zuvor von MAXDATA zu Leo gewechselt sind, wie in Falle von Frank Kwasnitza (Manager des Fachhandelskanals), dürfte die Enttäuschung nicht weniger gering sein. Doch wer bleibt künftig noch auf der Showbühne der Computermarken „Made in Germany“. Zunächst muss abgewartet werden, denn eine solche Insolvenz bedeutet nicht gleich das endgültige aus, jedoch begünstigt dies den weiteren Geschäftserfolg auch nicht gerade. Branchenkenner wittern, dass es nun zu einem Ausverkauf zu Gunsten ausländischer Investoren kommen könnte. Das die „Übriggebliebenen“, wie bspw. die WORTMANN AG von der Schwäche der Mitbewerber profitieren ist fraglich.

 

Doch was bedeutet das für den Standort Deutschland, wenn unsere Unternehmen in den noch verbleibenden  Zukunfts- bzw. Wachstumsmärkten nicht mehr bestehen können sollten. Sollten wir bei einem weiteren Insolvenzfall eines Deutschen PC Herstellers von einer Deutschen IT Kriese sprechen? Eine Antwort darauf hätten Sie gerne? Wir auch!